Die KI-Suche als kompetenter Gesprächspartner:Wie das Bistum Eichstätt echte Dialoge ermöglicht

Die KI-Suche als kompetenter Gesprächspartner:Wie das Bistum Eichstätt echte Dialoge ermöglicht

Ein Praxisbeispiel für große soziale Organisationen & Wohlfahrtsverbände 

Ein Praxisbeispiel für große soziale Organisationen & Wohlfahrtsverbände 

27. Januar 2026

Die Ausgangslage:
Ein komplexes Netzwerk verständlich machen

Das Bistum Eichstätt stand vor der Aufgabe, über 40 eigenständige Websites, Pfarreien und Beratungsstellen in einem modernen Konzept zu vereinen. Die Herausforderung bestand darin, die Vielfalt des kirchlichen Lebens sichtbar zu machen, ohne die Nutzer durch komplexe Strukturen zu überfordern. Obwohl die Informationen im Netzwerk vorhanden waren, fanden Nutzer häufig keine direkten Antworten auf ihre Fragen.

Das Bistum Eichstätt vor der Lösung:

Das digitale Angebot des Bistums umfasste mehr als 40 eigenständige Websites – von einzelnen Pfarreien bis zu spezialisierten Beratungsstellen. Auf tausenden Seiten waren wichtige Informationen verteilt, die jedoch durch die klassische Suchfunktion nicht zugänglich gemacht werden konnten. Statt präziser Antworten erhielten Nutzer lange Linklisten, die sie selbst durcharbeiten mussten. Das führte dazu, dass die Beratung häufig mit Anfragen konfrontiert wurde, obwohl viele Informationen bereits irgendwo online zu finden waren. Auch intern suchten Mitarbeitende regelmäßig nach Informationen, die irgendwo im digitalen Netzwerk versteckt lagen.

Die Lösung:

KI-Assistent statt Keyword-Suche

Das Bistum Eichstätt setzte als erstes deutsches Bistum eine KI-gestützte Suchfunktion ein. Besucher erhalten direkte Antworten in natürlicher Sprache statt Linklisten.

Traditionelle Website-Suche

  • Funktioniert nur mit treffenden Keywords

  • Zeigt lange Listen mit Links

  • Nutzer kombiniert selbst

  • Komplexe Fragen bleiben unbeantwortet

KI-gestützte Suche

  • Versteht alltägliche und natürliche Sprache

  • Liefert vollständige Antworten

  • Durchsucht alle Quellen direkt und automatisch

  • Nennt Ansprechpartner direkt

So funktioniert die intelligente Lösung

Besucher stellen keine Keywords ein, sondern echte Fragen in natürlicher Sprache.

Ein Beispiel: Die Frage „Was brauche ich für die Taufe meines Kindes?" liefert keine Liste mit 47 PDF-Dokumenten. ai-gelb präsentiert stattdessen eine strukturierte, verständliche Antwort mit allen relevanten Informationen, Ansprechpartnern und Formularen aus allen verfügbaren Quellen.

Technische Umsetzung:
Datenschutz als Priorität

Alex Schiller, KI-Experte bei i-gelb:
„Das Besondere an der Lösung ist die vollständige DSGVO-Konformität. Wir setzen auf Open-Source-Technologie (Mistral) auf deutschen Servern – ohne Microsoft-Anbindung. Damit bleiben alle Daten unter deutscher Rechtsprechung.”

Technische Eckdaten:

Die technische Umsetzung integrierte 40 unterschiedliche Datenquellen und Websites mit zehntausenden URLs – und das in nur acht Wochen. Die Kosten blieben überschaubar, die Integration in die bestehende Website verlief nahtlos. Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit sind standardmäßig enthalten, eine On-Premise-Installation ist bei Bedarf möglich.

Warum diese Lösung ideal ist

Soziale Organisationen stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie das Bistum Eichstätt: Sie arbeiten mit dezentralen Strukturen über viele Standorte hinweg, bieten komplexe Beratungsangebote für unterschiedlichste Lebenslagen an und müssen dabei hohe Compliance-Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig sind ihre Beratungshotlines häufig überlastet – oft mit Anfragen, deren Antworten theoretisch bereits online verfügbar wären.
Die KI-Lösung von ai-gelb schafft hier spürbare Entlastung: Sie bietet rund um die Uhr eine kompetente Erstberatung und ermöglicht Hilfesuchenden einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen. Sie lässt sich flexibel auf große Organisationsstrukturen skalieren und kann ohne aufwendige IT-Umstellungen in bestehende Systeme integriert werden.

Pia Dyckmans, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation:
„Mit der KI-Suche richten wir unseren digitalen Auftritt konsequent an den Bedürfnissen der Menschen aus. Unser Ziel ist es, kirchliche Angebote so zugänglich zu machen, wie es die Menschen aus dem Internet gewohnt sind, sodass sie im Alltag der Nutzerinnen und Nutzer tatsächlich ankommen.“

Besonders relevant für große Verbände:

  • Keine Umstellung der IT-Infrastruktur nötig

  • Automatische Anbindung an Inhalten

  • Erweiterung auf weitere Bereiche jederzeit möglich

  • Mitarbeitende werden eingearbeitet

Der Mehrwert für Nutzer und Organisation

  • Barrierefreier Zugang:
    Antworten in natürlicher Sprache statt komplizierter Menüs

  • Lokale Vernetzung:
    Nutzer finden nicht nur zentrale Infos, sondern direkt Angebote ihrer Pfarrei vor Ort

  • Zukunftssicher:
    Das System ist bereit für den Rollout auf alle Pfarrverbandsseiten bis 2026

Pia Dyckmans, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation:
„Die neue Homepage verbindet das gesamte digitale Netzwerk des Bistums und macht die Vielfalt kirchlichen Lebens bis hin zur Pfarrei auf der Bistums-Website besser sichtbar. Besonders die KI-Suche wird unseren Nutzerinnen und Nutzern einen deutlichen Mehrwert bieten."

Ausblick:
Vom Website-Tool zur Organisation-weiten KI-Strategie

Die intelligente Suche auf der Website ist nur der erste Schritt. Die ai-gelb-Plattform lässt sich systematisch ausbauen: Intranet-Assistenten beantworten Fragen von Mitarbeitenden, externe KI-Assistenten unterstützen bei spezialisierten Beratungsthemen, und CMS-Extensions erleichtern redaktionelle Workflows.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Alex Schiller, i-gelb:
„Die Erwartungen der Nutzer verändern sich. Wer im Alltag präzise Antworten von KI-Assistenten bekommt, erwartet dieselbe Qualität auch von öffentlichen und sozialen Einrichtungen."

Die Technologie ist bereit:

  • Bewährte, zuverlässige Systeme im Einsatz

  • Vollständig datenschutzkonform nach DSGVO

  • Klare, nachvollziehbare Kosten

  • Umsetzung in wenigen Wochen

Fazit:

Das Bistum Eichstätt zeigt: Moderne KI-Technologie lässt sich datenschutzkonform und zu überschaubaren Kosten in komplexe Organisationsstrukturen integrieren. Wer heute startet, bietet seinen Mitgliedern und Hilfesuchenden den Service, den sie aus dem digitalen Alltag gewohnt sind – und entlastet gleichzeitig die eigenen Mitarbeiter.

Die Frage ist nicht mehr, ob sich Organisationen in diese Richtung bewegen – sondern wann.

Artikel geschrieben von
Autorin und Geschäftsführerin von i-gelb: Frauke Klemm

Frauke Klemm

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