Typische Kundefrage:

„Wie kommen unsere Daten überhaupt in die KI?"

03. März 2026

Das Wissen ist da, aber wo?

Dokumente liegen auf Netzlaufwerken, Informationen sind in verschiedenen Systemen verteilt, und Wissen steckt oft in Dateien, die nur die finden, die schon wissen, wo sie suchen müssen. Das ist in Verbänden, Kommunen, kirchlichen Einrichtungen und sozialen Organisationen keine Ausnahme – sondern die Regel. Gewachsene Strukturen, unterschiedliche Systeme, verteiltes Wissen.

Bestehende Systeme bleiben unangetastet

Sobald nun ein KI-Assistent in die Organisation integriert werden soll – etwa um Mitarbeitende bei der Suche nach Informationen zu unterstützen oder häufige Anfragen automatisch zu beantworten – folgt fast immer dieselbe Gegenfrage: "Müssen wir dann alles migrieren?" Und dahinter stecken berechtigte Sorgen: IT-Ressourcen, die ohnehin knapp sind. Systeme, die seit Jahren laufen und nicht angefasst werden sollen. Und sensible Daten, die auf keinen Fall in irgendeine Cloud wandern dürfen.

Die Vorstellung, erst alles umzubauen, bevor man KI einsetzen kann, klingt nach einem Projekt, das man lieber auf nächstes Jahr verschiebt. Verständlich.

Wie es wirklich funktioniert: Die KI passt sich an

Hier liegt das entscheidende Missverständnis: Bei ai-gelb müssen Sie Ihre Daten nicht zu uns bringen. Wir verbinden die KI mit dem, was Sie bereits haben.

Technisch funktioniert das über standardisierte Schnittstellen – sogenannte Konnektoren und APIs. Die ai-gelb Plattform kann sich mit verschiedenen Tools  verbinden, mit Dokumentenmanagementsystemen, mit Fachanwendungen, mit externen Datenbanken und Intra- oder Extranets. Auch PDFs auf Netzlaufwerken lassen sich einbinden. Ihre bestehende IT-Landschaft bleibt, wie sie ist.

Was im Hintergrund passiert, nennt sich RAG – Retrieval Augmented Generation. Vereinfacht gesagt: Wenn jemand die KI etwas fragt, durchsucht das System in Echtzeit die angebundenen Quellen, findet die relevanten Stellen und formuliert daraus eine verständliche Antwort.

Und was ist mit dem Datenschutz?

Das ist der Punkt, an dem sich ai-gelb von vielen anderen Angeboten unterscheidet. Wir betreiben die Plattform ausschließlich auf Servern in Deutschland, in ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren. Es gibt keine Verbindung zu US-amerikanischen Diensten, keine Weitergabe von Daten an Dritte, keine Nutzung Ihrer Inhalte zum Training von KI-Modellen.

Ihre Daten verlassen Ihren europäischen Rechtsraum nicht. Das ist nicht nur eine technische Eigenschaft – es ist die Voraussetzung dafür, dass DSGVO-konforme und für kirchliche Organisationen KDG-konforme KI überhaupt möglich ist.

Was das für Sie bedeutet

Keine Systemumstellung. Keine aufwendige Datenmigration. Keine neue IT-Infrastruktur von Grund auf. Sie definieren, welche Quellen die KI nutzen darf, und wir richten die Verbindungen ein. Die Mitarbeitenden bekommen ein Werkzeug, das auf Ihr Wissen zugreift – sicher, schnell und ohne großen Aufwand für Ihre IT.

Sie möchten wissen, welche Ihrer Systeme sich konkret anbinden lassen? Sprechen Sie uns an – wir schauen uns Ihre Situation gerne gemeinsam an.

Artikel geschrieben von
Autorin und Geschäftsführerin von i-gelb: Frauke Klemm

Frauke Klemm

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